Holzpellets richtig lagern: so bleiben Ihre Pellets trocken und brennfertig

Holzpellets sind ein sehr trockener Brennstoff mit hoher Heizkraft. Damit das so bleibt, müssen sie vor allem eines: trocken bleiben. Werden Pellets feucht, quellen sie auf, zerfallen und können die Förderschnecke Ihres Ofens verstopfen. Mit der richtigen Lagerung halten sich Pellets dagegen problemlos mehrere Jahre.

Der ideale Lagerort für Pellets

  • Trocken: kein Kontakt zu Regen, Schnee, Bodenfeuchtigkeit oder Kondenswasser
  • Kühl und gut belüftet: zum Beispiel ein trockener Keller, eine Garage, ein Schuppen oder ein Abstellraum
  • Mit Abstand zu Wärmequellen: lagern Sie Pellets nicht direkt neben dem Ofen oder der Heizung
  • Gut erreichbar: Sie brauchen regelmäßig Nachschub, also planen Sie einen kurzen Weg zum Ofen ein

Pellets als Sackware lagern

Pellets in 15-kg-Säcken lassen sich besonders einfach lagern. Darauf sollten Sie achten:

  • Säcke geschlossen lassen: Öffnen Sie immer nur den Sack, den Sie gerade brauchen.
  • Nicht direkt auf den Boden stellen: Stapeln Sie die Säcke auf einer Palette oder auf Holzlatten.
  • Nicht an die Außenwand stellen: Lassen Sie einige Zentimeter Abstand, damit sich kein Kondenswasser bildet.
  • Vorsichtig behandeln: Werfen Sie die Säcke nicht. Durch Stöße entsteht Abrieb, der im Ofen für mehr Asche sorgt.
  • Angebrochene Säcke verschließen: Rollen Sie den Sack oben zu oder füllen Sie die Pellets in einen verschließbaren Eimer.
  • Kleinen Vorrat beim Ofen: Ein bis zwei Säcke neben dem Ofen reichen. Der Rest bleibt am Lagerort.

Eine ganze Palette lagern

Eine Pellets Palette wird foliert geliefert. Lassen Sie die Schutzhülle möglichst lange intakt und nehmen Sie die Säcke nach und nach von oben ab. Stellen Sie die Palette in eine trockene Garage, einen Keller oder unter ein festes Vordach. Draußen ohne Dach ist keine gute Idee: Auch Folie hält auf Dauer Regen und Feuchtigkeit nicht zuverlässig ab. Lagern Sie größere Mengen in einem gut belüfteten Raum.

Wie lange sind Pellets haltbar?

Trocken gelagert behalten Pellets ihre Qualität mehrere Jahre lang. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt es nicht. Verbrauchen Sie trotzdem immer zuerst den ältesten Vorrat, dann bleibt alles frisch.

Woran erkennen Sie feuchte Pellets?

Feuchte Pellets sind aufgequollen, verlieren ihren Glanz und zerfallen zu Sägemehl. Im Sack sammelt sich dann viel Staub. Solche Pellets brennen schlecht, erzeugen mehr Asche und können die Förderschnecke blockieren. Füllen Sie sie deshalb nicht in Ihren Ofen.

Wie viel Platz brauchen Pellets?

Eine Tonne Pellets braucht als lose Ware etwa 1,5 m³ Platz. Als Sackware auf der Palette kommt etwas Platz für Palette und Stapelung hinzu. Wie viele Pellets Sie pro Saison brauchen, berechnen Sie mit unserem Ratgeber Pelletofen Verbrauch.

Häufige Fragen

Kann man Pellets in der Garage lagern?

Ja, wenn die Garage trocken ist. Stellen Sie die Säcke auf eine Palette und halten Sie Abstand zu Außenwänden und zu Stellen, an denen Spritzwasser oder Schnee vom Auto hingelangt.

Kann man Pellets im Keller lagern?

Ja, ein trockener Keller ist ideal. In feuchten Kellern sollten Sie die Pellets lieber an einem anderen Ort aufbewahren.

Kann man Pellets draußen lagern?

Nur kurzfristig und gut geschützt unter einem festen Dach. Dauerhaft draußen ziehen Pellets Feuchtigkeit an, selbst in geschlossenen Säcken.

Trockene Pellets direkt nach Hause

Alle Pellets von Brennholz Gigant sind ENplus A1 und PEFC zertifiziert und werden trocken verpackt geliefert, als Sackware oder palettenweise.

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